Freitag, 30. November 2012
Test Nexus 4: Probleme bei der Aufladung nach Qi-Standard
Fazit:
Das Google Nexus 4 bietet ein 4,7 Zoll HD-IPS-Display, ist bepackt mit Spitzenhardware und deklassiert die Konkurrenten im Preisbereich um die 300 Euro. Für die Creme de la Creme unter den High End Smartphones hat es dann aber doch nicht ganz gereicht. Der Speicherplatz ist etwas knapp bemessen, nicht erweiterbar und deswegen die 16 GB Variante auf jeden Fall die bessere Wahl. Die Leistung des Quadcores fordert bei Abruf ihren Tribut in Form verkürzter Akkulaufzeit. Das Display ist etwas blass und der Sound könnte satter sein. Unsere Kritik ist jedoch angesichts des Gesamtpaketes eher Klagen auf hohem Niveau. Das Gehäuse ist elegant, die Darstellung ist dank hoher Pixeldichte sehr scharf. Zudem versorgt Google das Nexus 4 immer als erstes mit neuester Software und Android 4.2 Jelly Bean bietet als Betriebssystem eine Menge praktischer Features wie den Google Now Assistenten, schnelle Konfigurationsmöglichkeiten und die benutzerfreundliche Kamera-App.
Der integrierte 2.100 mAh Akku erlaubte uns trotz stattlicher Kapazität nur 6 Stunden und 24 Minuten Surfen über WLAN. Die UMTS Verbindung leerte die Batterie noch schneller in 4 Stunden und 10 Minuten. Die Gesprächszeit von 8 Stunden und 10 Minuten ist ganz passabel, unter Volllast geht dem Akku jedoch relativ schnell in rund 70 Minuten die Puste aus. Heavy-User könnten also Probleme bekommen, über einen langen Arbeitstag zu kommen.
Das Fatboy Ladekissen von Nokia verweigert dauerhaftes Aufladen, zwar werden direkt nach Auflegen des Nexus 4 bis zu 11 Watt an das Nexus 4 geliefert – die Verbindung bricht jedoch nach wenigen Sekunden wieder ab während das Lumia 920 Flaggschiff von Nokia dauerhaft 7 Watt bekommt. Die Rückmeldung über den Stromfluss scheint gestört, eigentlich sollten beide Geräte nach Qi Standard miteinander auskommen.
(Quelle: notebookinfo.de)
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